Nein zu Arm und Krank

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Zahlreiche Studien belegen, dass Armut krank und Krankheit arm macht. Menschen, die in Armut leben, weisen einen dreimal schlechteren Gesundheitszustand auf und sind doppelt so oft krank wie Personen ohne fi nanzielle Mängel. Sozial benachteiligte Menschen haben teilweise bereits im Alter von 45 Jahren mit ebenso starken gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen wie Menschen aus einkommensstarken Schichten ab dem 75. Lebensjahr.

Mit Armut wird die Gesundheit zweitrangig

150.000 Personen leben in einem österreichischen Haushalt, in dem mindestens ein Mitglied einen Arzt oder Zahnarzt brauchen würde, diesen aber aus fi nanziellen Gründen nicht aufsucht. Mit weniger als 951 Euro netto pro Monat kann das Geld für privat zu zahlende Gesundheitsleistungen nicht aufgebracht werden. Jedes 10. Kind wächst in Österreich in einem Haushalt auf, der sich bei der Ernährung einschränken muss. Das wirkt sich spätestens im Erwachsenenalter negativ auf den Gesundheitszustand aus.

Armut und Krankheit in Österreich

Laut Armutskonferenz leben in einem reichen Land wie Österreich über 1 Million Menschen am sozialen Rand.

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Wer in Armut lebt, stirbt früher

Armut senkt die Lebenserwartung. Obwohl diese in Österreich grundsätzlich hoch ist.

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